EÜ Klöntrupstraße

Erneuerung EÜ Klöntrupstraße

Die Erneuerung der Eisenbahnüberführung „Klöntrupstraße“ in Osnabrück erfolgte durch zwei separate flachgegründete offene Rahmenbauwerke in Stahlbeton- bauweise. Das westliche Rahmenbauwerk befindet sich auf der Strecke 2200 zwischen Osnabrück und Wanne-Eickel und überführt zwei Gleise. Das östliche Rahmenbauwerk liegt auf der Strecke 2950 zwischen Osnabrück und Hörne und überführt ein Gleis. Der zweigleisige Rahmen ist westlich der Gleise hergestellt worden und mit dem RöRo-Verschubsystem während einer Sperrpause in Endlage verschoben worden. Der eingleisige Rahmen ist östlich der Gleise hergestellt worden und mit dem RöRo-Verschubsystem während einer weiteren Sperrpause eingeschoben worden. Die Eisenbahnüberführungen sind flach auf bestehende Senkkästen gegründet. Die bestehenden Lücken zwischen den Senkkästen sind mit HDI-Injektionskörpern ausgefüllt. Die Rahmendecken besitzen eine Konstruktionshöhe von 0,86 m, die sich zu den Widerlagerwänden hin mit Vouten auf 1,50 m vergrößert. Die Rahmenwände sind 1,00m dick. Das Bauwerk besitzt eine lichte Weite von 15,00 m und eine Stützweite von 16,00 m. Es ist ausgelegt für eine Streckengeschwindigkeit von 200 km/h.

Bruttofläche Eisenbahnbrücke: ca. 295 m²
Planung: 2018/19
Bauherr: DB Netz AG, Regionalbereich Nord
Auftraggeber: H. Klostermann Baugesellschaft mbH