EÜ Ründeroth

Die Eisenbahnüberführung über die Agger auf der eingleisig nicht elektrifizierten Bahnstrecke 2657 Siegburg – Olpe in Bahn-km 40.350 ist eine 56,37 m lange Fachwerkbrücke aus Stahl, die auf pfahlgegründeten Stahlbeton-widerlagern aufgelagert ist. Die lichte Weite zwischen den Widerlagerwänden beträgt 53,50 m. Die Stützweite beträgt 55,00 m. Das Fachwerk besitzt eine Gesamthöhe von 8,425 m. Der Untergurt ist als Hohlkasten mit einer Breite von 0,50 m und einer Höhe von 1,25 m ausgebildet. Den Obergurt bildet ein quadratisches Hohlkastenprofil mit einer Seitenlänge von 0,50m. Die beiden Fachwerkträger befinden sich in einem Abstand von 5,80m und sind am Untergurt durch eine Fahrbahnplatte mit Querträgern und am Obergurt durch einen diagonalen Verband verbunden. Zudem ist an beiden Enden des Überbaus eine Rahmenkonstruktion ausgebildet. Der Überbau ist auf zwei Elastomerlagern je Widerlager mit einem allseits festen, einem querfesten und zwei allseits beweglichen Lagern gelagert. Die Widerlager bestehen aus Pfahlkopfbalken und Bohrpfählen mit einem Durchmesser von Ø1,20 m. Zur Gewährleistung der hohen Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit sind die Widerlager mit GEWI-Pfählen zurückverankert.

Bruttofläche Eisenbahnbrücke: ca. 468 m²
Planung: 2018
Bauherr: DB Netz AG, Regionalbereich West
Auftraggeber: Heinrich Walter Bau GmbH